Weltweit bedeutende Wiederentdeckung:
Jüdische Synagoge aus dem 13. Jahrhundert in Schwäbisch Gmünd

DOMUS JUDAEORUM

Jüdisch-christliches Miteinander im mittelalterlichen Schwäbisch Gmünd
Bereits um 1200 entsteht im vor 1162 zur Stadt erhobenen Schwäbisch Gmünd rund um die heutige Imhofstraße, wo auch der Adel sich mächtige steinerne Wohnhäuser baut, ein Judenviertel. Die staufischen Stadtherren siedelten in Gmünd wie auch in anderen Städten gezielt jüdische Kaufleute und Geldverleiher an, um die wirtschaftliche Entwicklung ihrer neuen Stadt zu fördern.

Dazu passt, dass Gmünd den Bau der jüdischen Synagoge – der jetzt wiederentdeckten DOMUS JUDAEORUM – auf einem ihrer besten Grundstücke erlaubt: Das Gebäude erhebt sich weithin sichtbar am höchstgelegenen Punkt, innerhalb des ältesten ummauerten Stadtkerns, direkt an der Stadtmauer im Südosten.

Die Selbstverständlichkeit, die dieses repräsentative, 23 Meter hohe Steinhaus ausstrahlt, macht es so bedeutungsvoll – als Zeichen einer natürlichen, gewollten und funktionierenden Gemeinschaft jüdisch-christlicher Lebens- und Stadtkultur. Die DOMUS JUDAEORUM steht damit für eine uns heute faszinierende Geschichte der Vielfalt und der Interkulturalität.

Selbstverständliches Miteinander in Vielfalt

Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat die seit dem 13. Jahrhundert als jüdische Synagoge genutzte DOMUS JUDAEORUM (lat.: Haus der Juden) mit breiter Zustimmung des Gemeinderats erworben. Sicher, weil es zu den ältesten Gebäuden Gmünds überhaupt gehört und abseits der urbanen Zentren in dieser Form und Funktion einzigartig in Deutschland ist.

Aber auch, weil das Haus von der schon im Mittelalter vorhandenen Fähigkeit der Menschen zeugt, jenseits religiöser Überzeugungen zusammenzuleben. Dabei steht es für die Zerbrechlichkeit dieses Zusammenlebens, das leicht durch externe Faktoren, wie die Pest, oder interne Ursachen, wie beispielsweise Neid und Missgunst, zerstört werden kann.

Die DOMUS JUDAEORUM ist ein Sinnbild dafür, wie sehr es notwendig und lohnenswert ist, sich für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft in einem selbstverständlichen Miteinander in Vielfalt zu engagieren. Sie verdient es unzweifelhaft, erhalten, restauriert und behutsam genutzt zu werden.

Bitte stärken Sie dieses wichtige Anliegen mit Ihrer Spende!

Richard Arnold, Oberbürgermeister Schwäbisch Gmünd

Foto OB oben, Unterschrift unten

Lageplan der Stadt Schwäbisch Gmünd von Johann Eustachius Jäger von Jägersberg, um 1700. Im weißen Kreis ist die DOMUS JUDAEORUM mit dem Staffelgiebel erkennbar.

Helfen Sie mit Ihrer Spende, dieses so symbolträchtige Gebäude zu sanieren.

Unterstützen Sie es mit Ihrer Förderung, seine Geschichte in Ausstellungen, Veranstaltungen und weiteren Nutzungen zu erforschen und zu erzählen.

Selbstverständliches Miteinander in Vielfalt
Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat die seit dem 13. Jahrhundert als jüdische Synagoge genutzte DOMUS JUDAEORUM (lat.: Haus der Juden) mit breiter Zustimmung des Gemeinderats erworben. Sicher, weil es zu den ältesten Gebäuden Gmünds überhaupt gehört und abseits der urbanen Zentren in dieser Form und Funktion einzigartig in Deutschland ist.

Aber auch, weil das Haus von der schon im Mittelalter vorhandenen Fähigkeit der Menschen zeugt, jenseits religiöser Überzeugungen zusammenzuleben. Dabei steht es für die Zerbrechlichkeit dieses Zusammenlebens, das leicht durch externe Faktoren, wie die Pest, oder interne Ursachen, wie beispielsweise Neid und Missgunst, zerstört werden kann.

Die DOMUS JUDAEORUM ist ein Sinnbild dafür, wie sehr es notwendig und lohnenswert ist, sich für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft in einem selbstverständlichen Miteinander in Vielfalt zu engagieren. Sie verdient es unzweifelhaft, erhalten, restauriert und behutsam genutzt zu werden.

Bitte stärken Sie dieses wichtige Anliegen mit Ihrer Spende!

Richard Arnold, Oberbürgermeister Schwäbisch Gmünd

Foto OB

*Als SchUM wird der Verbund bezeichnet, den die jüdischen Gemeinden der Städte Speyer, Worms und Mainz im Mittelalter bildeten.

Das fördert Ihre Spenden

Erhalt und  Restaurierung eines im mitteleuropäischen Raum einzigartigen Gebäudes, das von jüdisch-christlicher Stadtkultur im Mittelalter zeugt.

Schaffung eines Begeg­nungs­ortes als Zeichen selbst­verständ­lichen Miteinanders in religiöser und kultureller Vielfalt.

Sanierung durch den für seine Revitalisierungen historischer Bausubstanz mehrfach ausge­zeich­neten Südtiroler Architekten Werner Tscholl.

Nutzung für alle Generationen der Stadtöffentlichkeit. Angebote für überregionale und internationale Bildungsinteressen.

Deutschlands einzige erhaltene multifunktionale Synagoge aus dem Mittelalter

Die in Schwäbisch Gmünd wiederentdeckte DOMUS JUDAEORUM ist deutsch-landweit neben Erfurt das einzige authentisch erhaltene mittelalterliche Synagogengebäude. Von den Sakralbauten der bedeutenden jüdischen SchUM-Zentren* Speyer, Worms und Mainz aus dem 11. und 12. Jahrhundert sowie in Köln und Marburg sind nur noch Reste oder Rekonstruktionen erhalten.

Während Speyer, Worms, Mainz und Erfurt über mehrere Gebäude für spezielle Zwecke (Synagoge für Männer, Synagoge für Frauen, Jeschiwa – Schule für Lernen und Lehren, Tanz und Versammlung) verfügten, geschah in der Imhofstraße in Schwäbisch Gmünd alles unter einem Dach – Gottesdienste, Tanzveranstaltungen, Lehren und Lernen.

Alleinstellende Besonderheit der DOMUS JUDAEORUM in Gmünd ist, dass sie die einzige in Deutschland vom Keller bis zum Dachstuhl von 1288 vollständig erhaltene, multifunktional genutzte Synagoge abseits der großen Zentren ist.

Chart 02, Bild Debler, Gebäude heutiger Zustand

foto

Als mir 2014 ein schon lange leerstehendes altes Gebäude mit meterdicken Mauern im ehemaligen jüdischen Viertel zum Kauf angeboten wurde, griff ich zu, damit es nicht in »falsche Hände« gerät.

Unterstützt durch das große finanzielle Engagement der Stiftung Heiligenbruck bei Freilegung, Sicherung und umfangreichen Forschungsarbeiten stellte sich im Laufe der Untersuchungen heraus, dass es sich um die mittelalterliche Synagoge mit Dachwerk von 1288 handelt, die schon Jahrhunderte in Vergessenheit geraten war.

Robert Dinser
Stiftung Heiligenbruck

 

Die Gmünder DOMUS JUDAEORUM – mittelalterliche Interkulturalität und ihre Gefährdung

Die Imhofstraße 9 steht für die Selbstverständlichkeit, mit der die Gmünder Juden zur mittelalterlichen Stadtgesellschaft gehörten. Diese interkulturelle Pluralität war jedoch immer auch durch Anfeindungen gefährdet, die schließlich zum Pogrom 1349 und der endgültigen Vertreibung 1501 führten.

Damit steht die DOMUS JUDAEORUM als ein überzeitliches und hochaktuelles Symbol für die Verletzlichkeit pluraler Gesellschaften. »Die DOMUS JUDAEORUM vermittelt, wie schnell Selbstverständlichkeiten wegbrechen und ein interkulturelles Miteinander durch kleine Veränderungen in Frage gestellt werden kann.«*

Für die Öffentlichkeit vermittelt die Gmünder Synagoge symbolisch die offene, multikulturelle Gesellschaft und ihre Gefährdung. Neben einer Dauerausstellung zur vormodernen jüdischen Geschichte der Region Ostalb sind in Kooperation mit dem Jüdischen Bildungszentrum Württemberg Nutzungen vorgesehen wie z. B. Wechselausstellungen und Veranstaltungen zu den Themen Judentum, Interkulturalität und interreligiöser Dialog.

chart 03, Bild Urkunde, ev. Aussicht Gotteshäuser (Rückseite 02)

Nach über 500 Jahren zieht wieder jüdisches Leben in die mittelalterliche Synagoge ein.

*Prof. Dr. Johannes Heil, Rektor Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg (2013-2019)

foto

»Die DOMUS JUDAEORUM gibt uns eines der welt­weit ganz wenigen erhaltenen Zeugnisse einer mittel­­alterlichen jüdisch-christlichen Stadt­gemeinschaft.«

Simon Paulus
Institut für Architekturgeschichte
Universität Stuttgart

Altes bleibt alt, Neues wird neu – Architekt Werner Tscholl revitalisiert die DOMUS JUDAEORUM

Der durch seine spektakuläre Zusammenarbeit mit Reinhold Messner (Museum Schloss Sigmundskron, Bozen) international bekannt gewordene Architekt Werner Tscholl plant die DOMUS JUDAEORUM-Sanierung.

Tscholls respektvoller Umgang mit historischen Bauten und gewachsenen Umgebungen führte zur Auszeichnung »Premio Architetto Italiano« des Jahres 2016. In der Begründung hieß es, er habe in seinen »Revitalisierungen« eine stilprägende Architektursprache entwickelt, »die die Kultur und die Geschichte der jeweiligen Orte hervorhebt«.

So hatte Tscholl im Südtiroler Kloster Marienberg in Burgeis die aus dem 12. Jahrhundert stammende Bausubstanz weitgehend im Originalzustand belassen und für das darin geplante Museum mit einer zweiten, zeitgemäßen architektonischen Ebene kombiniert.

Entsprechend soll die im Mittelalter an der höchsten Stelle der historischen Stauferstadt gebaute DOMUS JUDAEORUM in der Gmünder Imhofstraße 9 restauriert werden, ohne sie wesentlich in ihrer Substanz anzutasten.

Chart 04, Bild Entwurf Tscholl 

foto

Repräsentative, saalartige Räume. Fragmente einer ehemals reichen Bemalung. Eine Vielzahl baulicher Eigenheiten, die für Synagogen typisch sind … Wie viele Geheimnisse birgt dieses Haus wohl noch?

Klar ist schon jetzt seine ganz besondere Stellung im gesamten mitteleuropäischen Raum.

Möge es uns seinen Zauber neu enthüllen!

Werner Tscholl
Planender Architekt Revitalisierung
DOMUS JUDAEORUM

 

Bauabschnitt 1: Stabilisierung des Bestandsgebäudes

Ursprünglich lasteten auf dem Gebäude in der heutigen Imhofstraße 9 neben den beiden Staffelgiebeln ein Satteldach und eine einzige zur Bauzeit eingezogene Decke ausschließlich auf den bis ins zweite Obergeschoss reichenden zweischaligen Umfassungswänden.

Durch die im Lauf der Jahrhunderte getätigten Umbauten (unter anderem die Abwalmung des Daches, Einbau neuer Decken in unterschiedlichen Höhenlagen, Einbau Treppenhaus, Einbau von Wohnungen mit Trennwänden) verlagerte sich die Lastabtragung ins Gebäudeinnere.Dadurch sind die Decken überlastet,  das Mauerwerk der Umfassungswände muss Zugkräfte aufnehmen, für die es nicht geeignet ist, und bricht auf. Insofern müssen in einem ersten Bauabschnitt die Umfassungswände gestärkt, die Decken ertüchtigt und das Dach stabilisiert werden.

Baubegleitend werden jahrhundertealte Putz- und Malschichten und die verschiedenen Fassungs-Befunde restauratorisch konserviert und gesichert.

Chart 05, Zeichnung Spitzbogenfenster 

Zeitplan Sanierung und Revitalisierung

2016 Stiftung Heiligenbruck übernimmt von Robert Dinser das Gebäude und stellt den Bauantrag in Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt

2017 Baugenehmigung, Werkplanung, Beantragung Fördermittel

2018 Erwerb durch die Stadt Schwäbisch Gmünd für 1 Euro

2019 Ergänzung der statischen Notsicherung

2023 Gründung Verein DOMUS JUDAEORUM e. V.

2024 Bauabschnitt 1A: Statische Sicherung Umfassungswände

2025/2026  BA 1B: Statische Ertüchtigung Decken und Dach

2026  BA 2: Neubau Erschließungsgebäude, Umsetzung Nutzungskonzept

2027 BA 3: Ausbau Bestandsgebäude, Umsetzung Nutzungskonzept

 

Bauabschnitt 2 und 3: Revitalisierung nach den Plänen von Werner Tscholl

Die Planung Werner Tscholls sieht vor, die notwendigen Erschließungen und Anund Einbauten mit den die Bausubstanz kontrastierenden Materialien Stahl und Glas zu realisieren.  Die Eingriffe erfolgen konsequent additiv, mit Respekt vor dem Bestand und sind zu einem späteren Zeitpunkt eindeutig der Umbauphase im 21. Jahrhundert zuordenbar. Der Bestand, wie er sich zum jetzigen Zeitpunkt darstellt, bleibt erhalten.

Im Keller wird ein Stahlrost als begehbare Ebene eingezogen, um den »gewachsenen Boden« zu schützen und eine ebene, nutzbare Fläche zu erhalten. Der Kellerabgang wird zurückgebaut und erhält ein Schutzdach aus Stahl und Glas.

Im Erdgeschoss betritt man auf der Südseite das Gebäude über einen Glasanbau; er nimmt die Funktionen Eingang, Erschließung und im Untergeschoss die Toiletten und die notwendige Technik auf.

Über die Treppe im Glasanbau gelangt man ins 1. Obergeschoss, wo an den Außenwänden Ausmalungen des 13. Jahrhunderts freigelegt und sichbar gemacht werden. Dieser nicht beheizbare Raum kann vielfältig, z.B. für Wechselausstellungen oder Forschungseinrichtungen zur jüdischen Geschichte genutzt werden.

Im 2. Obergeschoss entstehen Arbeits- und Begegnungsräume für das Jüdisches Bildungszentrum Württemberg.

Im Dachgeschoss erreicht man eine Dauerausstellung zur Geschichte der Juden ab dem Mittelalter. Von der gläsernen Gaube auf der oberen Ebene des Dachstuhls von 1288 hat man einen herrlichen Blick über die ganze Stadt. Der Ausguck ragt mit seiner Vorderkante an die Schnittebene mit der Fassade. Dort befand sich bauzeitlich der alle umgebenden Gebäude überragende Staffelgiebel.

Weil der Staffelgiebel wegen Einsturzgefahr 1788 abgetragen werden musste, wurde das Dach eingewalmt und das Gebäude büßte seine Stattlichkeit ein. Mit der Architektur von Werner Tscholl erhält die DOMUS JUDAEORUM ihre monumentale Anmutung zurück.

Chart 06

Nutzungskonzept

Gewölbekeller:
kulturelle Veranstaltungen (Platz für bis zu 30 Personen)

Erdgeschoss:
Ort der Begegnung (Platz für bis zu 50 Personen)

1. Obergeschoss:
Raum für wissenschaftliche und künstlerische Arbeiten und Ausstellungen

2. Obergeschoss:
Begegnungs- und Arbeitsräume Jüdisches Bildungszentrum Württemberg

Dachgeschoss:
Dauerausstellung Jüdische Geschichte ab dem Mittelalter (Raum für bis zu 15 Besucher)

Baukosten, Finanzierung und Spendenbedarf

Neben den im städtischen Haushalt 2024/2025 bewilligten Mittel tragen Bund, Land, Deutsche Stiftung Denkmalschutz und Denkmalstiftung BW mit Denkmalfördermitteln maßgeblich zum Erhalt des Kulturdenkmals bei. Die Förderbewilligungen für den Bauabschnitt 1 würdigen die Bedeutung der DOMUS JUDAEORUM mit ihrem herausragenden Zeugniswert.

Zur Revitalisierung und Umsetzung des Nutzungskonzepts in den Bauabschnitten 2 und 3 werden weitere Förderanträge bei geeigneten Programmen von Bund und Land gestellt. Ergänzend werden weltweit Drittmittel und Spenden angefragt.

Chart 07, Bild Treppe

Head kann auch weg

Baukosten / Bauabschnitte
(ca.-Stand 3/2025) in Euro

BA 1 (A und B) bis 2026
BA 2 Erschließungsgebäude 2026,
BA 3 Ausbau Bestandsgebäude 2027, Umsetzung Nutzungskonzept

Baukosten gesamt ca. 5.998.000

BA1 Baukosten ca. 2.248.000
Eigenmittel Stadt Schwäbisch Gmünd und Fördermittel gesamt 1.299.000
Geschätzter verbleibender Spendenbedarf BA 1 ca. 119.000

BA 2 und BA 3 Baukosten (ca.-Stand 10/2024) ca. 3.750.000
Geschätzter verbleibender Spendenbedarf BA 2 und BA 3   ca. 3.750.000

Geschätzter gesamter Förder-/Spendenbedarf
BA 1, BA 2, BA 3 ca. 3.869.000

Head Timeline

Um 1200
Errichtung eines Steinhauses am südöstlichen Rand der Stauferstadt

1241
Erste Erwähnung der Juden in Gmünd lässt auf eine größere Gemeinde schließen

1288
Errichtung Dachstuhl des auch als Synagoge genutzten Gebäudes

1501
Endgültige Vertreibung der Juden aus Schwäbisch Gmünd

2014
Nach 500 Jahren Nutzung als Wohnhaus: Wiederentdeckung der mittelalterlichen Funktion als Gemeindehaus der Juden

2018
Erwerb durch die Stadt Schwäbisch Gmünd

2027
Geplante Eröffnung als
Museum und Begegnungsort

Häufig gestellte Fragen

Was bewirkt meine Spende?
Die DOMUS JUDAEORUM steht für eine der weltweit wenigen erhaltenen Referenzen jüdisch-christlicher Stadtkultur im Mittelalter und hat insofern eine einzigartige Bedeutung weit über Schwäbisch Gmünd hinaus.

Spenden helfen, die durch die Beiträge der Stadt, verschiedener Stiftungen, aus Mitteln des Landes und des Bundes nicht ausreichend gedeckten Kosten für die Sanierung und Restaurierung des Gebäudes aufzubringen und so einen attraktiven, touristischen Anziehungspunkt Gmünds und Nutzungsangebote für die Öffentlichkeit zu ermöglichen. Anhand des einzigartigen Beispiels der DOMUS JUDAEORUM kann gezeigt werden, wie eine vielfältige Stadtgesellschaft funktioniert hat und was sie gefährdet.

Wieso finanziert die Stadt die Sanierung nicht komplett?
Der Bedarf, der wegen des Alters des Gebäudes dringlich gedeckt werden muss, übersteigt vor allem auch wegen der Kurzfristigkeit die Möglichkeiten des städtischen Haushalts. Die Stadt setzt deshalb auf den Gemeinsinn, die Großzügigkeit der Bürgerinnen und Bürger und eine internationale Identifikation mit dem weltweit bedeutsamen Projekt.

Weshalb ist die Sanierung so aufwändig?
Die restauratorischen und technischen Herausforderungen, die das vielfach umgebaute und in den vergangenen Jahren lange leerstehende, rund 800 Jahre alte Gebäude stellt, können nur Schritt für Schritt und von ausgewiesenen Spezialisten bewältigt werden.

Warum hat es von der Entdeckung bis zum Sanierungsbeginn des Gebäudes so lange gedauert?
Das 2014 ursprünglich als Wohnbau-Vorhaben im denkmalgeschützten Rahmen geplante Projekt entpuppte sich über eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen mehr und mehr als eine historische Entdeckung, deren Bedeutung sich in einem europaweiten, ja weltweiten Zusammenhang erschließt. Dieser Prozess brauchte und braucht seine Zeit.

Chart 09, Skizze Paulus

Wissenschaftlicher Beirat

Sandra Bosch M.A.
Untere Denkmalschutzbehörde
Stadt Schwäbisch Gmünd

Prof. Dr. Michael Goer
Landeskonservator a.D.
Baden-Württemberg

Prof. Dr. Johannes Heil
Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg

Dr. Gabriele Holthuis
Kunst- und Kulturhistorikerin

Dr. Niklas Konzen
Leiter Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd

Dipl. Ing. Markus Numberger
Büro für Bauforschung und Denkmalschutz, Esslingen

PD Dr.-Ing. Simon Paulus
Institut für Architekturgeschichte
Universität Stuttgart

Prof. Dr. Maria Magdalena Rückert
Landesarchiv BW,
Staatsarchiv Ludwigsburg

Dr. David Schnur
Stellvertretender Leiter
des Saarländischen Landesarchivs

Cornelia Stegmaier
Restauratorin

Dr. Maria Stürzebecher
Kuratorin Alte Synagoge Erfurt

 

Kontakt und Spendenkonto

DOMUS JUDAEORUM e.V.
Spendenkonto Kreissparkasse Ostalb
IBAN DE80 6145 0050 1001 4290 67
BIC OASPDE6AXXX

Spendenquittung
Gerne erhalten Sie eine Spendenquittung.
Bitte vermerken Sie Ihre Adresse auf dem Überweisungsträger.

Foto BM Baron

Kontakt

Christian Baron
Erster Bürgermeister
Stadt Schwäbisch Gmünd

Marktplatz 37
73525 Schwäbisch Gmünd

info@domusjudaeorum.de
www.domusjudaeorum.de

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.